Entscheidungsanalyse:

Schwierige Entscheidungen rational und erfolgreich treffen

Die Entscheidungsanalyse sorgt dafür, dass Sie RICHTIG entscheiden. Natürlich kann niemand eine Garantie dafür geben, dass Entscheidungen stets den gewünschten Ausgang nehmen. Aber bereits im Prozess des Entscheidens Fehler zu begehen, also FALSCH zu entscheiden, erhöht das Risiko für negative Konsequenzen. Dem beugt die Entscheidungsanalyse vor. Und so läuft sie ab:

  1. Problem klären
    Der bedeutendste Schritt einer Entscheidung ist, sich klar zu machen, worin eigentlich das Problem besteht. Eine noch so rational getroffene Entscheidung kann nicht zum Erfolg führen, wenn sie am eigentlichen Auslöser des Problems vorbeigeht!

  2. Ziele definieren
    Ohne Ziele, die am Ende zu erreichen sind, könnten wir nicht handeln, geschweige denn entscheiden. Ziele leiten den Entscheidungsprozeß, sind wichtig für die Auswahl und Bewertung der Alternativen, und lassen uns unsere Entscheidung vor anderen rechtfertigen.

  3. Alternativen suchen oder schaffen
    Sich nicht nur mit den vorhandenen Alternativen zufrieden zu geben, sondern aktiv (proaktiv!) solche zu suchen, die seine Ziele noch besser erfüllen, gibt dem Entscheider Kontrolle über die Situation zurück und eröffnet neue Perspektiven für die Lösung des Enscheidungsproblems.

  4. Problem strukturieren und analysieren
    Zu diesem, dem wichtigsten, umfangreichsten und kompliziertesten Schritt der Entscheidungsanalyse gehören

    • das vollständige Erfassen (oder zumindest Abschätzen) aller möglichen Konsequenzen der Alternativen: Was bekomme ich bei der Entscheidung für Alternative X, und welche Eintretenswahrscheinlichkeit hat das meine Entscheidung beeinflussende Ereignis Y?

    • das Bewerten dieser Konsequenzen und die Trade-Off-Festlegung durch Gewichtungsfaktoren: Wieviel des Guten, das ich gern hätte, wäre ich bereit zu opfern für weniger des Schlechten, auf das ich verzichten will?

  5. Entscheidung treffen
    Im Ergebnis von Strukturierung und Analyse ergibt sich die Alternative, die den Präferenzen des Entscheiders am besten entspricht und entsprechend seines gegenwärtigen Informationsstandes die optimale Lösung für sein Entscheidungsproblem darstellt.

  6. Robustheit prüfen
    Da die gesamte Entscheidungsanalyse VOR dem eigentlichen Ausführen der Entscheidung stattfindet, ist es möglich zu simulieren, wie sich Veränderungen in Gewichtungen, Bewertungen und Wahrscheinlichkeiten auf das Entscheidungsergebnis auswirken.

Nach diesen Schritten können Sie die getroffene Entscheidung in die Tat umsetzen. Wie Sie die Entscheidungsanalyse, also das rationale Vorgehen beim Treffen schwieriger Entscheidungen, erfolgreich für Ihr Unternehmen oder auch private Entscheidungen nutzbar machen können, erfahren Sie auf der folgenden Seite.